Das Unternehmerhandbuch

Ein Blog, dass sich an inhabergeführte Dienstleistungsunternehmen richtet, die nicht für jedes Thema ein Fachabteilung haben. Hier findet man praktische Tipps, die selbständig umgesetzt werden können. Aber auch Existenzgründer finden hier wichtige, nützliche und schnell umsetzbare Tipps. ‘Das Unternehmerhandbuch’ weiterlesen …

Weiter Angst vor Kreditklemme

Seit geraumer Zeit beherrscht die Angst vor der Kreditklemme die Tagespolitik. Zwar steigen die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum, doch viele Banken und Kreditinstitute schauen bei der Kreditvergabe noch genauer hin als bisher. Die Gefahr, dass sie in Zukunft Kreditanfragen vermehrt ablehnen könnten, steigt. Auch die drohende Verschärfung der Regulierung im Bankensektor verschärft die Lage am Kreditmarkt, die sich besonders belastend auf klein- und mittelständische Unternehmen auswirkt. ‘Weiter Angst vor Kreditklemme’ weiterlesen …

Recht auf Steuernummer

Mit dem Gerichtsurteil des Bundesfinanzhofes vom September 2009 darf das Finanzamt die Zuteilung einer Steuernummer für Umsatzsteuerzwecke nicht länger verweigern. Bis dahin konnte die Zuteilung einer Steuernummer verweigert werden, wenn das Finanzamt Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gründungsabsichten eines Existenzgründers hatte. Nach dem Gerichtsurteil müssen sie nun allen gründungswilligen Antragsstellern eine Steuernummer zuteilen, auch wenn sie sie für scheinselbständig halten. Bedeutung hat das Urteil vor allem für Gründer, die sich nebenberuflich oder in nur vergleichsweise geringem Umfang selbständig machen wollen. ‘Recht auf Steuernummer’ weiterlesen …

Frankfurter Gründerfonds

Wer ein Unternehmen gründet, braucht Mut, ein gutes und nachhaltig angelegtes Konzept – und finanzielle Mittel. Das mögen bei vielen Gründungen vielleicht keine großen Summen sein, aber gerade diese notwendigen Kleinkredite stellen für Existenzgründern oft eine schwierige Hürde dar. ‘Frankfurter Gründerfonds’ weiterlesen …

Schufa-Auskunft: Anfordern und korrigieren

Existenzgründer, die ein Darlehen von ihrer Hausbank brauchen, müssen auch eine Schufa-Auskunft vorlegen. Die kreditgebende Bank möchte sich dadurch der Bonität und Zahlungsmoral des Gründers – wie auch von Privatleuten – vergewissern. Die Banken greifen nicht nur auf die Schufa zurück, sondern auch auf andere Auskunfteien und verlassen sich auf deren Angaben. Das kann allerdings zum Nachteil des Gründers gehen, wenn die Auskunft nicht korrekt ist.

Scoringwert

Das sich die Banken auf die Auskunft der Schufa und anderer Auskunfteien verlassen, kann für Existenzgründer wie für Privatleute fatal sein. Laut einer Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sind 45 Prozent aller Auskünfte der Schufa fehlerhaft. Auch die Angaben anderer Auskunfteien waren nicht immer korrekt. Die Schufa berechnet aus den vorhandenen Daten einen Scoringwert, der die Wahrscheinlichkeit  für den Ausfall eines Darlehens wiederspiegelt. Das ganze wird vereinfacht durch eine Ampel dargestellt: Wer mit Rot gekennzeichnet ist, hat kaum eine Chance auf einen Kredit. Eine gelbe Markierung bedeutet, dass mit erhöhten Zuschlägen auf den Kredit zu rechnen ist. Wer Grün markiert wurde, wird keine Schwierigkeiten haben den gewünschten Kredit zu erhalten. Nachteil an dem Scoringverfahren ist, dass die Ermittlung der Werte nicht offen gelegt wird.

Auskunft anfordern

Unvollständige und unkorrekte Daten sowie eine undurchsichtige Ermittlung des Scoringwertes kann für Existenzgründer bereits das frühe Ende ihres Gründungsvorhabens bedeuten. Nicht wenige Menschen sind von dem negativen Ergebnis der Auskunfteien überrascht. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Daten liegt jedoch bei jedem selbst.

Um dieser persönlichen Verantwortung nachkommen zu können, müssen die Auskunfteien wie die Schufa einmal jährlich auf Antrag einen kostenlosen Auszug zur Verfügung stellen. Gründer sollten im vorhinein dieses Angebot nutzen und persönliche Daten sowie sämtliche Eintragungen rechtzeitig kontrollieren, bevor sie bei der Bank ein Darlehen für ihre Existenzgründung oder eine Bürgschaft – etwa bei der Bürgschaftsbank Hessen – beantragen. In der Auskunft muss neben den bereits erwähnten persönlichen Daten und Eintragungen auch enthalten sein, wer und wann eine Auskunft über den Gründer eingeholt hat.

Die Datenübersicht erhält jeder Bürger gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einmal im Jahr kostenlos. Im Gegensatz zur kostenpflichtigen Auskunft (18,50 Euro), ist die kostenlose Auskunft anders aufgebaut und ohne Wasserzeichen. Um sie zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Dazu reicht es das Bestellformular auszufüllen und mit einer Kopie des Personalausweises an die Schufa zu schicken. Nur die Datenübersicht ist kostenlos. Wer darüber hinaus Auskünfte einholen möchte, muss eine entsprechende Gebühr zahlen. Existenzgründer sollten ihre Privatadresse angeben, unter der sie gemeldet sind, da es bei Abweichungen zu Verzögerungen kommen kann. Außerdem sollten nur die notwendigen Angaben gemacht werden, da die Schufa jede weitere Information nutzt um ihren eigenen Datenbestand zu vervollständigen.

Fehler korrigieren

Entdeckt man in seiner Schufa-Auskunft falsche oder veraltete Daten, z.B. alte Handy-Verträge, längst beglichene Darlehensverträge oder nicht mehr existente Bankkonten, sollten diese berichtigt werden. Vollständige und korrekte Daten in einer Selbstauskunft verringert das Risiko bei einer Finanzierungsanfrage abgelehnt zu werden. Weitere Unterstützung erhalten Existenzgründer beim Anwalt oder – in der Phase vor der Gründung – auch bei den Verbraucherzentralen.

Gründerreport 2010 – Weniger Bürokratie wagen

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte seinen Gründerreport 2010 vor. Darin schlägt er unter anderem konkrete Erleichterungen für Existenzgründer vor, wie etwa die Abschaffung der Einnahmenüberschussrechnung für Kleinunternehmer. Ohne Steuerberater wäre das Formular, so die Gründungsexperten des DIHK, kaum auszufüllen. ‘Gründerreport 2010 – Weniger Bürokratie wagen’ weiterlesen …

Skonto lohnt sich

Wird von einem Lieferanten ein Skonto-Abzug für eine schnelle Rechnungsbegleichung angeboten, sollte man zuschlagen. Skonto lohnt sich immer, nicht nur für Existenzgründer, Selbständige und Unternehmer. Auch Privatleute können vom Skonto profitieren und Geld sparen. ‘Skonto lohnt sich’ weiterlesen …

Gründungszuschuss retten

Die Bundesagentur meldete Zweifel an, ob die von der Regierung beschlossenen Einsparungen bei den Arbeitsagenturen wirklich realisierbar sind. Geplant ist, dass die Arbeitsagenturen rund zwei Milliarden Euro dadurch einsparen sollen, dass aus Pflicht- nun Ermessensleistungen werden sollen. Später sollen sich die Einsparungen auf bis zu vier Milliarden erhöhen. ‘Gründungszuschuss retten’ weiterlesen …

Freiräume schaffen

Nach wie vor ist für viele Mittelständler der Zugang zu Krediten erschwert. Durch Fremdkapital wird die Eigenkapitalquote der Unternehmen nach unten gedrückt, was sich meist negativ auf die Aufnahme neuer Kredite auswirken kann. Eine mögliche Lösung dieses Problems ist neben einer Bürgschaft, wie etwa von der Bürgschaftsbank Hessen, das Factoring. ‘Freiräume schaffen’ weiterlesen …

20 Prozent Zuwachs bei Bürgschaften für Gründungsvorhaben

Die deutschen Bürgschaftsbanken förderten im 1. Halbjahr 2010 fast 1.600 Gründungsvorhaben. ‘20 Prozent Zuwachs bei Bürgschaften für Gründungsvorhaben’ weiterlesen …