In eigener Sache: BB-H auf Wachstumskurs

19. Februar 2018 von JK

Auch 2017 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H). Erstmals in ihrer über 60-jährigen Geschichte konnte das Förderinstitut der Wirtschaft über 150 Millionen Euro an Investitionen und Betriebsmitteln ermöglichen, indem es Unternehmen in Hessen die notwendigen Sicherheiten stellte. „Wenn wir sehen, dass erst 2009 die 100-Millionen-Marke geknackt wurde, zeigt das die tolle Entwicklung unseres Hauses“, freut sich Sven Volkert, Geschäftsführer der BB-H, „damit ist die Bürgschaftsbank Hessen ein bedeutender Akteur in der hessischen Wirtschaftsförderung“.

 

Über 150 Millionen Euro Investitionen abgesichert

 

Um diese insgesamt 156 Millionen Euro Investitionen und Betriebsmittel (Vorjahr: 146 Millionen Euro, was einem Plus von sieben Prozent entspricht) zu ermöglichen, vergab die Bürgschaftsbank 2017 insgesamt 236 Bürgschaften und Garantien (Vorjahr: 237) mit einem Volumen von 61 Millionen Euro (Vorjahr waren es noch 58 Millionen Euro, was einem Plus von fünf Prozent entspricht).

Damit besicherten die hessischen Unternehmen Kredite von 84 Millionen Euro (Vorjahr: 80 Millionen, ebenfalls ein Plus von fünf Prozent). Zusammen mit den eigenen Mitteln der Unternehmen und sonstigen Finanzierungsquellen ergibt sich die Summe der Investitionen. Für den hessischen Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass durch die Bürgschaftsbank Hessen in 2017 insgesamt 3.210 Arbeitsplätze (Vorjahr: 3.034, eine Steigerung um sechs Prozent) neu geschaffen oder gesichert werden konnten.

Dies bestätigt den Trend der vergangenen Jahre, dass die Zahl der Engagements leicht nachlässt, während die Größe dieser Engagements aber zunimmt. 2017 lag die durchschnittliche Bürgschaft oder Garantie bei 259.000 Euro, während es im Vorjahr noch 246.000 Euro waren, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. „Da es der hessischen Wirtschaft insgesamt gut geht, kann sie viele Vorhaben entweder ganz aus eigenen Mitteln stemmen oder bekommt häufiger unbesicherte Kredite von den Hausbanken, die ja auch gerade in einem intensiven Wettbewerb untereinander stehen“, erklärt Sven Volkert diese Entwicklung.

Steigende Zahl der Betriebsübernahmen

 

Ein weiterer Trend zeigt sich bei den Existenzgründungen: Dort verlagert sich das Engagement der Bürgschaftsbank immer mehr hin zur Begleitung von Betriebsübernahmen. Während sich in früheren Jahren der Anteil zwischen Übernahmen und Neugründungen in etwa die Waage hielt, entfallen mittlerweile rund 80 Prozent auf begleitete Nachfolgen. Die Anzahl der Gründungen lag 2017 bei 100 Stück (im Vorjahr bei 114, was einem Minus von zwölf Prozent entspricht), das Bürgschafts- und Garantievolumen sank auf 23 Millionen Euro; im Vorjahr noch 25 Millionen, was einen Rückgang von acht Prozent entspricht. Und auch das Kreditvolumen ging auf 31 Millionen Euro (im Vorjahr noch 34 Millionen, ebenfalls ein Rückgang von acht Prozent) zurück – doch die dadurch ermöglichten Investitionen und Betriebsmitteln bei Gründungen stiegen auf 56 Millionen Euro; im Vorjahr betrug das Volumen nur 52 Millionen, was einem Anstieg von sieben Prozent entspricht. „Generell gibt es weniger Gründungen, nicht zuletzt aufgrund der guten Situation am Arbeitsmarkt. Dazu kommt,“ so Sven Volkert, „dass wir unsere Stärken in der Beratung und persönlichen Begleitung bei größeren und komplexeren Vorhaben besser ausspielen können. Dies gilt insbesondere bei Nachfolgefinanzierungen; hier sind die zu finanzierenden Kaufpreise für Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Mit einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank werden viele Investitionen erst ermöglicht, zudem werden Bankdarlehen preiswerter, da die Bürgschaft der BB-H aus Sicht der Hausbanken eine erstklassige Sicherheit darstellt.

Für das Jahr 2018 rechnet die BB-H mit weiterem Wachstum: „Wir haben uns viel vorgenommen“, so Sven Volkert, „und sehen ja, dass wir für die hessischen Unternehmen ein wertvoller Partner sein können. Das werden wir weiter ausbauen und so weiter organisch wachsen“.

Aktuell bietet die BB-H folgende Produkte an:

 

Die „klassische Bürgschaft“, wird über die Hausbank abgewickelt, bei „Bürgschaft ohne Bank“ hingegen stellen Gründer oder Unternehmensnachfolger, aber auch bestehende Unternehmen, erst einen Antrag bei der Bürgschaftsbank, um sich danach (bei Zusage) die finanzierende Bank zu suchen. 2014 kam die „Express-Bürgschaft“ dazu, bei der Unternehmen bzw. die Bank in der Regel binnen 24 Stunden eine Bürgschaft erhalten können.

In 2016 wurde das Bürgschaftsangebot auf den Agrarsektor ausgeweitet. Nicht nur Ackerbau und Viehwirtschaft können jetzt in den Genuss einer Bürgschaft kommen, sondern auch Winzer, Fischzuchtbetriebe und Imker.

Unverändert gibt es das so genannte Kombi-Programm, das Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen (MBG H) gemeinsam aufgelegt haben. Hiermit können sich mittelständische Unternehmen mit Eigenkapital versorgen, um investieren zu können und ihr Wachstum langfristig zu finanzieren. Das Besondere dabei: Die finanzierende Hausbank braucht nur noch mit 15 Prozent des Finanzbedarfs ins Risiko zu gehen.

Details zu allen Angeboten der Bürgschaftsbank Hessen auf www.bb-h.de.

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

 

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB-H) seit mehr als 60 Jahren den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Freiberufler. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

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Welche Hürden Existenzgründer nehmen müssen (II)

12. Februar 2018 von JK
Hürden müssen einige genommen werden.

Bild: © Helmut Wegmann / pixelio.de

Jede Existenzgründung ist mit diversen Hürden verbunden. Im ersten Teil ging es vor allem um bürokratische Hürden. Sind diese jedoch überwunden, warten schon die nächsten: Wie soll die Umsetzung der Geschäftsidee finanziert werden? Welche Versicherungen werden benötigt? Wie bekommt man die passenden Mitarbeiter und wie bekommt man die Balance zwischen Privat- und Berufsleben hin? Den ganzen Beitrag lesen »

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Welche Hürden Existenzgründer nehmen müssen (I)

5. Februar 2018 von JK
Auf Existenzgründer warten einige Hürden.

© Cristine Lietz / pixelio.de

Mit der Entscheidung für eine Selbstständigkeit werden Existenzgründer oft mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Von der Gewerbeanmeldung, über die Anmeldung beim Finanzamt bis hin zur Akquise von Mitarbeitern haben Gründer besonders zu Beginn ihrer Selbstständigkeit einige – nicht nur bürokratische – Hürden zu überwinden. Dazu kommt der Aufbau des Geschäfts, oft gepaart mit der Frage nach der Finanzierung. Von der Vielzahl der vermeintlichen Hürden sollten sich Gründer jedoch nicht einschüchtern lassen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Neue Zahlungsrichtlinie: Was Gründer wissen müssen

29. Januar 2018 von JK
Neue Zahlungsrichtlinie

© Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com / pixelio.de

Am 13. Januar 2018 trat eine einheitliche Regelung für den Zahlungsverkehr in Europa in Kraft. Die Richtlinie der EU trägt den Namen „Payment Service Directive 2“ (kurz: PSD2) und war Grund, warum zum Jahresende 2017 alle Banken ihre AGB angepasst haben. Mit der neuen Zahlungsrichtlinie werden vor allem die Rechte der Bankkunden gestärkt. Außerdem soll sie zu mehr Innovationen führen und den Wettbewerb unter den Banken befördern. Den ganzen Beitrag lesen »

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Mittelständisches Beteiligungskapital als Alternative

22. Januar 2018 von JK
Beteiligungskapital als Alternative

© Benjamin Klack / pixelio.de

In den meisten Bundesländern gibt es Förder- und Bürgschaftsbanken wie etwa die Bürgschaftsbank Hessen (BB H). Viele von ihnen arbeiten eng mit Beteiligungsgesellschaften zusammen. In Hessen beispielsweise arbeitet die Bürgschaftsbank mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschafft Hessen mbH (MBG H) zusammen und stellen so klassischen Existenzgründern, Start-ups und Unternehmen Beteiligungskapital zu günstigen Konditionen zur Verfügung. Der Vorteil für Gründer liegt hier, dass entgegen klassischer Venture Capital Gesellschaften keine speziellen Branchen im Fokus liegen, so dass eine Vielzahl von Vorhaben dafür in Betracht kommen – auch bei kleinen Beträgen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Worauf Kleinstunternehmer unbedingt achten sollten (II)

15. Januar 2018 von JK
Kleinstunternehmer müssen einige Tücken berücksichtigen.

© Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com / pixelio.de

Die Kleinstunternehmerregelung ist bei vielen Existenzgründern und Selbstständigen beliebt. Sie bietet viele Vorteile. Allerdings ist sie nicht für jeden geeignet und es gibt es eine ganze Reihe von Tücken und Fehlern, die nicht nur viel Papierkram nach sich ziehen, sondern mitunter richtig teuer werden können. Den ganzen Beitrag lesen »

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Worauf Kleinstunternehmer unbedingt achten sollten (I)

8. Januar 2018 von JK
Worauf Kleinstunternehmer achten sollten.

© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die Kleinstunternehmerregelung ist bei vielen Existenzgründern sehr beliebt. Auch viele Selbstständige im Nebenerwerb sind Kleinstunternehmer im Sinne des § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG). Das spart u. a. viel Papierkram, weil beispielsweise die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung entfällt. Gerade diese kostet viele Gründer und Selbstständige Zeit und Nerven. Wer die Voraussetzung für die Kleinstunternehmerregelung erfüllt, kann sich daher viel bürokratischen Aufwand sparen. Allerdings gibt es auch Tücken und Fehler, die Anwender dieser Regelung unbedingt vermeiden sollten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Krankenkassenbeiträge für Selbstständige ab 2018

1. Januar 2018 von JK
Bei der Berechnung der Krankenkassenbeiträge für freiwillig gesetzlich Versicherte ändert sich ab 2018 die Beitragsbemessung.

© Ronny Richert / pixelio.de

Existenzgründer stehen zu Beginn ihrer Selbstständigkeit vor der Frage, ob sie sich privat oder lieber doch gesetzlich versichern sollen. Ausschlaggebend sind dabei oft die Krankenkassenbeiträge in der jeweiligen Krankenversicherung. Gründer und Selbstständige, die sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern wollen, müssen sich auf die ab dem 1. Januar 2018 geltenden Änderungen bei der Beitragsbemessung einstellen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Steuergesetz 2018 – Das ändert sich für Gründer und Selbstständige

25. Dezember 2017 von JK
Neues Steuergesetz ab 2018

© Thorben Wengert / pixelio.de

Mit dem Jahreswechsel 2017/2018 gibt es einige Änderungen im Steuergesetz, die auch Auswirkungen auf Existenzgründer und Selbstständige haben werden. Das Besteuerungsverfahren wird allgemein modernisiert, so dass man ab der Steuererklärung 2018 weitgehend ohne Belege auskommen soll. Auch bei der Verlängerung der Abgabefristen der Steuererklärung und bei der Festsetzung von Verspätungszuschlägen wird es Änderungen geben. Im Bereich der Steuerverwaltung sollen die Steuererklärungen künftig so weit es automatisiert geprüft werden. Den ganzen Beitrag lesen »

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Unternehmerlohn – Was muss am Ende übrig bleiben sollte

18. Dezember 2017 von JK
Vom Unternehmerlohn muss man auch leben können.

© Gerd Altmann Shapes AllSilhouettes.com / pixelio.de

Existenzgründer müssen sich bereits bei der Planung ihrer Selbstständigkeit mit der Frage auseinandersetzen, wie hoch der Gewinn sein muss, um sich einen Unternehmerlohn auszahlen zu können, von dem man leben kann. Der erste Schritt ist sich über die Höhe der persönlichen Ausgaben klar zu werden. Den ganzen Beitrag lesen »

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