TNS Infratest befragt für eine aktuelle Studie über 4.000 Unternehmen. Ein gutes Drittel von diesen meldet Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Innovationen.
Interessant dabei: Je kleiner die Unternehmen, desto größer die Probleme bei der Finanzierung. Das gilt auch nicht nur für Existenzgründer, Übernehmer oder Start-ups, sondern generell für den (vor allem kleinen) Mittelstand. Die Studie “Unternehmerperspektiven” kommt zu einem klaren und ernüchternden Ergebnis: “Finanzierungsprobleme schwächen ganz offensichtlich den Innovationsstandort Deutschland.”
Vor allem der kleine Mittelstand kritisiert demnach, zu wenig Zugang zu Fördergeldern und unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten zu haben. 80 Prozent der kleineren Unternehmen wünschen sich mehr Fördermittel und
verbesserte Finanzierungsbedingungen am Standort.





Dann würde es ja genügen, zu wachsne, um den Problemen zu entfliehen? So einfach wird es nicht sein, oder? Andererseits: Wenn man erstmal groß genug ist, kommen die Politiker gelaufen und helfen in der Not. Frei nach dem Motto “die Kleinen hängt man und die Großen…”. Ich sage nur Holzmann…
Aber ich finde das hier ist ne gute Seite. Hoffe auf regelmäßige Informationen!
Achim
Ja, leider ist es so: die kleine Firma, bringt stetig ein paar neue Arbeitsplätze pro Jahr dazu, aber wehe sie braucht etwas “mehr” Geld, das bekommen die großen scheinbar nur so hinterhergeworden (die die z.B. in Ostdeutschland große Fabriken bauen wie BMW und Porsche…). Die Bürgschaftsbank ist da eine sehr gute Sache, mal sehen, ob es mit unserem Vorhaben (Neubau-Solardachhalle) klappt, denn “normal” wird es schwierig: Investionskosten von ca. 30% des Jahresumsatzes (eines Händlers, nicht Herstellers), aber möglicherweise schon break-even nach unter 10 Jahren…
Ehre wem Ehre gebührt: Porsche hat seine Ost-Fabrik ohne einen Euro Subventionen errichtet!