Der nächste Steuertermin rückt näher. Manch Selbstständiger und Existenzgründer fürchtet ihn - nicht unbedingt wegen der Buchführungsarbeit. Viele Selbstständige und Existenzgründer sind verunsichert, ob ihre Rücklagen für die fälligen Steuerzahlungen und Nachzahlungen ausreichen. Wer den Überblick über die bereits geleisteten Vorauszahlungen an das Finanzamt und die fälligen Steuern verloren hat, kann ganz schnell eine böse Überraschung erleben. ‘Mit Rücklagen böse Überraschungen vermeiden’ weiterlesen …
Monatliches Archiv für November, 2008
Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, beantwortet Fragen der Blog-Leser.
Können auch Kommunen Bürgschaften bekommen?
Kommunen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Diese gelten qua Definition als sicher und benötigen deshalb keine Bürgschaften von Bürgschaftsbanken. Das sieht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übrigens genauso. Kommunalkredite stellen demnach für Banken kein Kreditrisiko dar. Nachzulesen ist dies übrigens in der Verordnung über die angemessene Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen (Solvabilitätsverordnung - SolvV)
Die hessischen Minister für Wirtschaft und Finanzen haben jetzt das Sofortprogramm für Betriebsmittel-Bürgschaften vorgestellt. Ziel: Unternehmen die Kreditaufnahme erleichtern und damit rasche Liquiditätshilfe leisten. Zielgruppe sind vorrangig von der Finanzmarktkrise betroffene kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere der Automobilzulieferbranche. Wirtschaftsminister Rhiel: „Neu ist die Anhebung der Bürgschaftsquoten für Betriebsmittelbürgschaften von bislang maximal 60 Prozent auf künftig bis zu 80 Prozent der Kreditsumme sowie ein beschleunigtes Antrags- und Bearbeitungsverfahren.” Erster Ansprechpartner ist die Bürgschaftsbank Hessen (BB H), Kontaktdaten und Details zu dem Programm gibt es hier nachzulesen (PDF): Sonderprogramm Betriebsmittel-Bürgschaften.
Hessen handelt. Wie versprochen hat die Landesregierung nun erste Maßnahmen ergriffen, um Zulieferer der Automobilindustrie zu stützen, wenn sie wegen der aktuellen Marktsituation in Schwierigkeiten gekommen sind. Ab sofort stehen für solche Unternehmen zusätzliche Betriebsmittel-Bürgschaften bereit. ‘Hessen hilft: Betriebsmittel-Bürgschaften für Automobilzulieferer’ weiterlesen …
Unter dem Titel „Automobiltechnik und –entwicklung made in Hessen“ veranstaltete das RKW Hessen den AutoMOBILdialog 2008. Vertreter der Automobilindustrie, der Landesregierung Hessen und der Banken trafen sich in Frankfurt am Main, um über die Zukunft der deutschen Automobilindustrie zu sprechen. Gelegenheit für die Bürgschaftsbank Hessen, ihr wegweisendes Modell für KMUs vorzustellen. ‘AutoMOBILdialog 2008: Hoffnung für die Zukunft?’ weiterlesen …
Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, beantwortet Fragen der Blog-Leser.
Wie groß muss mein Unternehmen für eine Bürgschaft sein?
Als Kaufmann, Handwerker oder Freiberufler können Sie alleine arbeiten oder auch mit bis zu 250 Mitarbeitern. Denn das Angebot der deutschen Bürgschaftsbanken richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Die Kreditsumme sollte zwischen 50.000 Euro und 1,7 Mio. Euro liegen. Und wenn die Unternehmerin oder der Unternehmer uns überzeugen, dass ihr Vorhaben Erfolg versprechend ist, geben wir eine erstklassige Sicherheit, nämlich unsere Bürgschaft. Allerdings, wir sind nicht dazu da, Vergangenheit zu bewältigen, wohl aber Zukunft zu gestalten. Wir bürgen darum nicht für Sanierungsvorhaben oder Umschuldungen, sondern für Neuinvestitionen oder Betriebsmittelkredite.
Bisher war es allen Existenzgründern, ob Unternehmer oder Freiberufler, selbst überlassen, ob sie das Krankheits- und Pflegerisiko selbst tragen oder sich über eine Krankenversicherung (privat oder gesetzlich) absichern wollten. Ab dem 1. Januar 2009 gilt ausnahmslos die Versicherungspflicht für alle Selbstständige. Anders aber als bei Arbeitnehmern ist eine Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung unabhängig vom Einkommen möglich. ‘Pflicht zur Krankenversicherung ab 2009′ weiterlesen …
Eine gute Geschäftsidee und eine finanzielle Planung – fertig ist der perfekte Gründer? Noch nicht ganz, dann nun geht es erst richtig los. Für die eigene Existenzgründung gilt es einiges zu beachten. Entsprechende Seminare und Fortbildungen lohnen sich am Anfang ganz sicher. Ein Anbieter für solche Starthilfen ist beispielsweise das Münchner Unternehmen gruendungszuschuss.de, Busynet aus Münnerstadt oder Gründerseminare der Industrie- und Handelskammertage. Aber vorher lohnt sich der Gang zur Agentur für Arbeit – denn wer als Existenzgründer seinen Sachbearbeiter von der Notwendigkeit eines solchen Workshops überzeugt, kann die Kosten erstattet bekommen. Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds stehen Gelder für solche Maßnahmen zur Verfügung. Der Existenzgründer muss Sie nur bei seinem zuständigen Sachbearbeiter abrufen bzw. beantragen. ‘Hilfe bei der Existenzgründung: Seminare lohnen sich’ weiterlesen …

Die Bürgschaftsbank Hessen scheint ein beliebter Arbeitgeber zu sein. Deswegen gab es nun wieder Jubiläen zu feiern, diesmal nach 10 Jahren Herr Leber, nach 25 Jahren Herr Hahne. ‘Treue Mitarbeiter geehrt’ weiterlesen …





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