Ausweitung der Ausfallbürgschaften

Bürgschaftsbanken in Deutschland übernehmen Ausfallbürgschaften für Kredite aller Art und vertretbare Vorhaben des deutschen Mittelstands und für Existenzgründer. Dadurch verringern sie das Risiko für die Hausbanken um bis zu 80 Prozent. Vor dem Hintergrund einer möglichen „Kreditklemme“ könnten die Ausfallbürgschaften noch erheblich ausgeweitet werden.

Vor allem in Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sind Kredite für mittelständische Unternehmer und Existenzgründern von großer Bedeutung. Doch mittlerweile wird es selbst für große Unternehmen immer schwieriger an Kredite zu kommen. Bürgschaftsbanken, wie die Bürgschaftsbank Hessen, können dabei Abhilfe leisten.

In der Regel übernehmen die Bürgschaftsbanken 80 Prozent des Ausfallrisikos der Hausbanken. Derzeit stehen laut Aussagen der Verbandspräsidentin des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB), Waltraud Wolf, die Chancen für eine Ausweitung des Ausfallsrisikos sehr gut. Die Bundesregierung hat bereits zugesagt, dass die Bürgschaftsbanken in Zukunft auch Ausfallbürgschaften von bis zu 90 Prozent der Kreditsumme übernehmen können. Die Neuregelung würde vor allem dem Mittelstand zu Gute kommen, die derzeit dringend auf frisches Kapital angewiesen sind. Nach der Zustimmung der Bundesregierung steht derzeit noch die Zustimmung des Bundesrates aus.

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