
Geschäftsführer/in Renate Graß und Alexander Liese, Foto: N. Müller
Spürte man in der ersten Jahreshälfte 2008 noch nicht viel von der sich abzeichnenden weltweiten Wirtschaftskrise in Deutschland – außer das der Ölpreis explodierte und der Wert des Euros schwindelerregende Höhen erreichte –, wurde die zweite Jahreshälfte für viele Unternehmen, wie etwa der Sequatec GmbH aus Bad Emstal, eine turbulente Zeit. Die Entwicklung der Weltmärkte führte bei dem Automobilzulieferer Sequatec zu Liquiditätsproblemen. Doch bereits Ende Dezember war der Engpass durch das Sonderprogramm Betriebsmittelbürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen wieder überwunden. ‘Wie die Sequatec GmbH die Krise meisterte’ weiterlesen …
Im Zuge der Konjunkturpakte zur Bekämpfung der Finanz- und Wirtschaftskrise, plant die Bundesregierung junge Firmen von Sozialabgaben zu befreien. Damit, so erhofft es sich die Bundesministerin für Forschung, Annette Schavan, soll in Deutschland eine Welle von Existenzgründungen angestoßen werden. Schade ist nur, dass die Pläne nur für Unternehmen aus bestimmten Branchen gelten sollen. ‘Entlastung bei Unternehmensgründungen’ weiterlesen …
Durch modernes Wissensmanagement bereiten sich immer mehr Familienunternehmen sowie klein- und mittelständische Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Im ersten Teil haben wir uns mit Szenario- und Zukunftsplanung in KMU beschäftigt. In diesem Teil soll es um modernes Wissensmanagement im Mittelstand gehen. ‘Wissensmanagement und Zukunftsstrategien in KMU, Teil II’ weiterlesen …
Seit März 2009 haben sich die Bedingungen für die in Anspruchnahme von Bürgschaften durch die Bürgschaftsbank Hessen deutlich verbessert. Das Land Hessen und der Bund verbesserten die Bedingungen für die Bürgschaftsbank Hessen, um auf die gegenwärtigen konjunkturellen Herausforderungen noch besser reagieren zu können. ‘Verbesserte Bedingungen für Bürgschaften’ weiterlesen …
Mit Planspielen und Szenarioentwicklung bereiten sich immer mehr Familienunternehmen sowie klein- und mittelständische Unternehmen auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Dadurch können sie auch in Zeit wirtschaftlicher Schwierigkeiten flexibel bleiben und nach Überwindung der Krise wieder voll durchstarten. ‘Wissensmanagement und Zukunftsstrategien in KMU, Teil I’ weiterlesen …
Im ersten Teil ging es um die Sensibilisierung für die Gefahren, die bei einer unzureichenden oder nicht vorhandenen Planung einer familieninternen Unternehmensnachfolge auftreten können. Im folgenden Teil soll es um das richtige Timing als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gehen. ‘Langfristige Planung der Unternehmensnachfolge, Teil II’ weiterlesen …
Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, beantwortet Fragen der Blog-Leser.
Ist bei der Bürgschaftsbank jetzt mehr oder weniger los als vor der Krise?
Deutlich mehr. Unsere Telefone stehen kaum mehr still. Hatten wir “früher” 30 bis 40 Anrufe pro Tag, sind es heute weit über 100. Dafür gibt es aus meiner Sicht zwei plausible Gründe: Der eine ist sicher indirekt in der Finanzmarktkrise zu suchen, denn Banken und Sparkassen verlangen nun von Unternehmen, die eine Finanzierung anstreben, mehr Bonität und Sicherheiten. Da viele Unternehmen dies nicht leisten können, werden wir verstärkt angefragt, ob wir mit ins Boot kommen. Dazu kommt aber auch, dass wir unser Angebot stark verbessert haben, denn seit Januar gibt es bei uns für Betriebsmittelkredite Bürgschaften in Höhe von 80 Prozent der Kreditsumme (vorher 60%). Das soll Unternehmern, die vor der Krise noch gut da standen, helfen, ihre Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Dieses Sofortprogramm kommt sehr gut an. Außerdem haben wir gerade das maximale Bürgschaftsvolumen auf 1,5 Millionen erhöht.
Wie immer gilt: Kein wirtschaftlich vernünftiges Vorhaben soll an fehlenden Sicherheiten scheitern.
Für die Nachfolge in der Unternehmensleitung sollten sich die Firmenchefs möglichst alle Optionen offen halten. Eine langfristig gut geplante Übergabe, erleichtert dem Nachfolger seine neuen Aufgaben zu bewältigen. Entscheidet sich der Firmeninhaber für eine Weitergabe an eines seiner Kinder, sollten auch hier im Vorfeld alle Bedingungen langfristig geklärt sein und der Junior ins Unternehmen wachsen. ‘Langfristige Planung der Unternehmensnachfolge, Teil I’ weiterlesen …
Es ist nicht immer nur eine Frage des Geldes oder der Ausbildung, ob sich – vor allem junge – Menschen irgendwann einmal in ihrem Leben selbstständig machen. Entscheidend kommt hinzu, ob es in der Gesellschaft eine akzeptierte Gründerkultur gibt und wie ausgeprägt diese ist. ‘Existenzgründung kulturabhängig?’ weiterlesen …
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