Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise macht sich immer mehr bemerkbar in Deutschland. Die Erträge großer Unternehmen im Bereich Industrie und Dienstleistungen gehen zunehmend zurück. Bei manchen sind die Liquiditätsprobleme so groß, dass sich der Cash-Flow negativ entwickelt. Doch ungeachtet der wirtschaftlichen Lage investieren vor allem Familienunternehmen unbeirrt in neue Produkte und halten auch die Zahl der Auszubildenden hoch.
Cash-Flow
Viele Faktoren beeinflussen die Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens – und dabei muss noch nicht einmal tatsächlich Geld geflossen sein. Daher ist der Cash-Flow ein besonders interessanter Indikator, wenn es darum geht aufzuzeigen, wie viele Geld wirklich in der Kasse eines Unternehmens hängen bleibt. In einer interessanten Analyse des Handelsblattes wurden Finanzberichte von Unternehmen aus dem Dax und MDax für das erste Quartal 2009 ausgewertet und miteinander verglichen.
Da bei vielen Unternehmen der Industrie- und Dienstleistungsbranche die Erträge rückläufig sind, entwickelt sich auch der Cash-Flow negativ. Die Konsequenz: Leer Kassen, Entlassungen und Verschiebung geplanter Investitionen. Die Firmen sparen derzeit wo sie nur können. Überall wird die Produktion deutlich zurückgefahren, Personal entlassen, die Zahl der Auszubildenden zurückgefahren und Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen auf unbestimmte Zeit verschoben. Um weitere Liquiditätsreserven zu mobilisieren werden vorhandene Vorräte und Forderungen massiv abgebaut. Doch in vielen Fällen reichen diese drastischen Maßnahmen nicht mehr aus, um die benötigten Investitionen für Instandhaltungen mit eigenen Mitteln zu realisieren. Besonders hart trifft es solche Unternehmen, die nicht über ausreichende finanzielle Polster verfügen, aber gleichzeitig Schulden tilgen oder aber refinanzieren müssen.
Familienbetriebe
Trotz der Krise und ungeachtet der Liquiditätsprobleme vieler deutscher Unternehmen, investieren vor allem Familienbetriebe in die Entwicklung neuer Produkte. Während woanders Investitionen auf ein Minimum zurückgefahren werden, wollen 64 Prozent aller Familienbetriebe ihre Investitionsausgaben konstant halten. 20 Prozent der Betriebe wollen trotz weltweiter Krise ihre Investitionen noch ausbauen. Dieses Ergebnis geht aus einer Umfrage unter 365 deutschen Unternehmen hervor. Durchgeführt wurde die Befragung von den Verbänden „Die Familienunternehmen - ASU“ und „Die Jungen Unternehmer - BJU“.
Auch in der Krise versuchen 55 Prozent Familienunternehmen – auch aus Hessen – die Zahl der Auszubildenden in ihren Betrieben zu halten. Elf Prozent der befragten Unternehmen wollen sogar die Zahl der Auszubildenden erhöhen. Nur knapp 20 Prozent der Befragten wollen in nächster Zeit weniger als bisher ausbilden bzw. 14 Prozent bilden gar nicht aus.
Unterstützung des Mittelstands – Bürgschaftsbank Hessen
Die Familienunternehmen erwarten laut der Umfrage Unterstützung aus Politik, um die Position des Mittelstands zu stärken. Aber nicht nur die Politik ist gefragt, sondern auch die Banken, von denen die Unternehmen durch die Aufnahme von Krediten abhängig sind. Die Bürgschaftsbank Hessen beispielsweise ist ein gefragter und erfahrener Partner, wenn es darum geht, hessische mittelständische Unternehmen zu unterstützen und zu begleiten.
Die Angebote der Bürgschaftsbank Hessen richten sich an klein- und mittelständische Unternehmen in Hessen. Die Bank unterstützt Betriebe durch Bürgschaften. Daher ist die Bürgschaftsbank ein attraktiver Partner und Garant für die Sicherheit bei der Aufnahme eines Kredites, um etwaige Liquiditätsengpässe zu überbrücken.
Weitere Informationen und Angebote der Bürgschaftsbank Hessen finden Sie hier im Blog und auf der Internetseite www.bb-h.de.





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