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	<title>Bürgschaft ohne Bank</title>
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	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
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		<title>Das Unternehmerhandbuch</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Ein Blog, dass sich an inhabergeführte Dienstleistungsunternehmen richtet, die nicht für jedes Thema ein Fachabteilung haben. Hier findet man praktische Tipps, die selbständig umgesetzt werden können. Aber auch Existenzgründer finden hier wichtige, nützliche und schnell umsetzbare Tipps.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blog, dass sich an inhabergeführte Dienstleistungsunternehmen richtet, die nicht für jedes Thema ein Fachabteilung haben. Hier findet man praktische Tipps, die selbständig umgesetzt werden können. Aber auch Existenzgründer finden hier wichtige, nützliche und schnell umsetzbare Tipps.<span id="more-1436"></span></p>
<p><strong>Geballte Expertise</strong></p>
<p>„<a href="http://unternehmerhandbuch.wordpress.com/" target="_blank">Das Unternehmerhandbuch</a>“ wird betrieben von <a href="https://www.xing.com/profile/Nicole_Grimmert" target="_blank">Nicole Grimmert</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/Heike_Lorenz" target="_blank">Heike Lorenz</a>. Beide verfügen über reichlich Erfahrung im Bereich Selbständigkeit und Unternehmensführung.</p>
<p>Nicole Grimmert ist Werbekauffrau und Marketing-Kommunikationsfachwirtin. Sie hat 15 Jahre Erfahrung in namhaften Werbeagenturen und zuletzt acht Jahre als Etat-Direktorin in der Kundenberatung gesammelt. Seit 2006 ist sie selbständig als freiberufliche Beraterin im Bereich Marketingkonzeption und -strategie, Interims- und Projektmanagement. Ihre Schwerpunkte sind: Markenführung, Handelsmarketing, VkF, CRM, und Dialogmarketing.</p>
<p>Heike Lorenz ist Diplom-Kauffrau und Kulturmanagerin. Auch sie kann aus 15 Jahren Erfahrungen in verschiedenen Kulturbetrieben und Eventagenturen schöpfen. Seit 2005 ist sie selbständig und als freiberufliche Unternehmensberaterin im Bereich Organisation, Controlling und Projektmanagement tätig mit den Schwerpunkten: kleine und mittelständische Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich.<br />
<strong><br />
Warum dieser Blog?</strong></p>
<p>Im Laufe ihrer Selbständigkeit wurden die beiden Frauen immer wieder gefragt, warum Sie nicht ein Handbuch zum Thema Selbständigkeit und Unternehmensführung schreiben. Doch statt eines Buches haben sich die beiden Expertinnen entschlossen, ihr Wissen in Form eines Blogs anderen Selbständigen und Existenzgründern zur Verfügung zu stellen. So können sie die Themen einfacher behandeln und nach und nach ergänzen und weiter entwickeln.</p>
<p>Dabei betonen beide ganz klar, dass sie weder Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte sind. Die im Blog dargestellten Informationen spiegeln ihre eigene persönliche Meinung wieder. Darüber hinaus freuen sich die beiden über Feedback und eigene Ergänzungen.</p>
<p>Wir finden den Blog und die Idee sehr gelungen und möchten gerne „Das Unternehmerhandbuch“ unseren Lesern – allen voran Existenzgründern – empfehlen.</p>
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		<title>Weiter Angst vor Kreditklemme</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Seit geraumer Zeit beherrscht die Angst vor der Kreditklemme die Tagespolitik. Zwar steigen die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum, doch viele Banken und Kreditinstitute schauen bei der Kreditvergabe noch genauer hin als bisher. Die Gefahr, dass sie in Zukunft Kreditanfragen vermehrt ablehnen könnten, steigt. Auch die drohende Verschärfung der Regulierung im Bankensektor verschärft die Lage am Kreditmarkt, die sich besonders belastend auf klein- und mittelständische Unternehmen auswirkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit geraumer Zeit beherrscht die Angst vor der Kreditklemme die Tagespolitik. Zwar steigen die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum, doch viele Banken und Kreditinstitute schauen bei der Kreditvergabe noch genauer hin als bisher. Die Gefahr, dass sie in Zukunft Kreditanfragen vermehrt ablehnen könnten, steigt. Auch die drohende Verschärfung der Regulierung im Bankensektor verschärft die Lage am Kreditmarkt, die sich besonders belastend auf klein- und mittelständische Unternehmen auswirkt.<span id="more-1387"></span></p>
<p><strong>Kreditklemme: Ja oder Nein?</strong></p>
<p>Die Aussagen zur Kreditklemme sind sehr unterschiedlich. Während große Verbände wie etwa der Zentralverband des Deutschen Handwerks (<a href="http://www.zdh.de/" target="_blank">ZDH</a>) die Existenz einer Kreditklemme verneint, sieht der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (<a href="http://www.bvmw.de/" target="_blank">BVMW</a>) die Lage viel pessimistischer. Laut einer Untersuchung des BVMW hat jeder zweite mittelständische Betrieb aktuell Probleme mit der Finanzierung.</p>
<p>Der BVMW stützt sich dabei auf <a href="http://www.bvmw.de/bund/allgemeine-seiten/presse/pressemeldung/artikel/2010/05/umfrage-banken-drehen-mittelstand-kredithahn-zu.html" target="_blank">Umfrage </a>unter 1.300 Unternehmen, bei der 42 Prozent der Befragten beklagten, dass weniger neue Kredite an sie vergeben werde. Darüber hinaus würden die Kreditinstitute die Informationspflichten verschärfen, ihre Zinsmargen erhöhen und mehr Sicherheiten als vorher verlangen. Zumindest im letzteren Fall gibt es Abhilfe, beispielsweise durch eine Bürgschaft der Bürgschaftsbank Hessen.</p>
<p>Auch die Politik vermag keine Kreditklemme erkennen zu können. Lediglich die Erkenntnis ist gereift, dass derzeit weniger Kreditnehmer und Kreditgeber zusammen kommen als vor der Wirtschaftskrise.</p>
<p><strong>Frisches Kapital benötigt<br />
</strong><br />
Eine <a href="http://www.kfw.de/DE_Home/Service/Download_Center/Allgemeine_Publikationen/Research/PDF-Dokumente_Unternehmensbefragung/Unternehmensbefragung_2010_Kurzfassung.pdf" target="_blank">Befragung </a>unter 4.600 Unternehmen hat ergeben, dass nach der Krise 2009 viele Unternehmen vermehrt Investitionen planen und ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten wollen. Da bei den meisten Unternehmen die Eigenkapitalreserven weitgehend aufgebraucht sind, ist der Bedarf nach frischem Kapital derzeit relativ hoch. Doch 42 Prozent der befragten Unternehmen klagten, dieses Jahr schwerer an frisches Kapital zu kommen als im vergangenen Jahr. 2009 berichteten nur 35 Prozent über Probleme bei der Kreditaufnahme.</p>
<p>Hintergrund der aktuellen Lage am Kreditmarkt ist, dass viele Institute höhere Bedingungen an die Kreditvergabe gekoppelt haben. Hinzu kommt, dass noch genauer auf die Bilanzen der Unternehmen geachtet wird beispielsweise ob die Bilanzen des Krisenjahres 2009 tiefrot sind. Die Verluste im Krisenjahr haben die Eigenkapitalreserven der meisten Unternehmen deutlich schrumpfen lassen. Das verschlechtert im Allgemeinen die Bonität der betroffenen Unternehmen und verringert damit die Chance auf günstige Kreditkonditionen. Die Banken sind nach den sogenannten Eigenkapitalvorschriften von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basel_II" target="_blank">Basel II</a> gezwungen, ihre Konditionen risikoangemessen zu gestalten. Das kann im schlimmsten Fall zur Folge haben, dass sie gar keine Kredite mehr vergeben, weil den Banken das zur Absicherung der Kredite benötigte Eigenkapital fehlt. Ebenfalls zur Verschärfung der Lage hat die Pleitewelle beigetragen, so dass die Kreditinstitute ihre Risikovorsorge hochfahren mussten. Durch die höheren Ausfallrisiken bei Krediten verringert sich die Fähigkeit zur Vergabe neuer Kredite.</p>
<p><strong>Wirtschaftsfonds Deutschland</strong></p>
<p>Eine Möglichkeit die aktuelle Lage am Kreditmarkt zu entspannen wäre die Hilfen aus dem <a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Wirtschaft/Konjunktur/Konjunkturpakete-1-und-2/wirtschaftsfonds-deutschland,did=331982.html" target="_blank">Wirtschaftsfonds Deutschland</a> zu verlängern. Diese Empfehlung gibt beispielsweise der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (<a href="http://www.dihk.de/" target="_blank">DIHK</a>). Mit dem 115 Milliarden Euro umfassenden Wirtschaftsfonds hat die damalige Große Koalition versucht die Finanzkrise in Deutschland abzumildern. Nach aktuellen Angaben erhalten 13.800 Unternehmen Kredite und Garantien aus dem Wirtschaftsfonds. Diese haben einen Umfang von derzeit 12,3 Milliarden Euro.</p>
<p>Sinnvoll ist auch die Eigenkapitalsituation der Unternehmen zu stärken. Dies würde sich positiv auf die Bonität auswirken und damit auch auf die Kreditvergabe durch die Banken. Mit den Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften (<a href="http://www.mbg-hessen.de/content.php?PGID=1.0" target="_blank">MBG H</a>) und die Bürgschaftsbanken, wie etwa der <a href="http://www.bb-h.de/">Bürgschaftsbank Hessen</a>, wurden solche Instrumente bereits geschaffen. Es ist daher ratsam, diese Instrumente weiter zu verstärken und auszuweiten.</p>
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		<title>Recht auf Steuernummer</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Mit dem Gerichtsurteil des Bundesfinanzhofes vom September 2009 darf das Finanzamt die Zuteilung einer Steuernummer für Umsatzsteuerzwecke nicht länger verweigern. Bis dahin konnte die Zuteilung einer Steuernummer verweigert werden, wenn das Finanzamt Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gründungsabsichten eines Existenzgründers hatte. Nach dem Gerichtsurteil müssen sie nun allen gründungswilligen Antragsstellern eine Steuernummer zuteilen, auch wenn sie sie für scheinselbständig halten. Bedeutung hat das Urteil vor allem für Gründer, die sich nebenberuflich oder in nur vergleichsweise geringem Umfang selbständig machen wollen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Gerichtsurteil des Bundesfinanzhofes vom September 2009 darf das Finanzamt die Zuteilung einer Steuernummer für Umsatzsteuerzwecke nicht länger verweigern. Bis dahin konnte die Zuteilung einer Steuernummer verweigert werden, wenn das Finanzamt Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Gründungsabsichten eines Existenzgründers hatte. Nach dem Gerichtsurteil müssen sie nun allen gründungswilligen Antragsstellern eine Steuernummer zuteilen, auch wenn sie sie für scheinselbständig halten. Bedeutung hat das Urteil vor allem für Gründer, die sich nebenberuflich oder in nur vergleichsweise geringem Umfang selbständig machen wollen.<span id="more-1332"></span></p>
<p><strong>Hintergrund </strong></p>
<p>Früher war die Erteilung einer Steuernummer lediglich davon abhängig, ob der steuerliche Fragebogen bei der Anmeldung des Gewerbes korrekt ausgefüllt wurde oder nicht. Diese recht großzügige Vergabepraxis lud zum Missbrauch und zur Gründung von Scheinunternehmen ein. Die Finanzämter reagierten darauf und richteten überall sogenannte Clearingstellen ein. Dort sollten die Existenzgründer auf die Ernsthaftigkeit ihrer Gründung überprüft werden, um weiteren Missbrauch zu verhindern.</p>
<p>Allerdings führte diese dazu, dass einige Finanzbeamte über das Ziel hinausgeschossen sind und Existenzgründern mehr Steine in den Weg räumten als nötig. So mancher Existenzgründer musste seine Pläne auch aufgeben, weil die Erteilung einer Steuernummer zu lange dauerte. Klein- und Kleinstunternehmern wurde die Steuernummer ebenfalls verweigert, da sie keine Mehrwertsteuer ausweisen müssen. Doch auch Kleinunternehmer müssen auf ihren Rechnungen ordnungsgemäß eine Steuernummer angeben, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen. Andernfalls können Auftraggeber zu Recht die Bezahlung bzw. gar die Auftragserteilung verweigern.</p>
<p>An der Steuernummer hängt für Selbständige und Unternehmer aber nicht nur die korrekte Rechnungslegung sondern auch die Vergabe einer Umsatzsteuer-ID ab. Diese wird benötigt, um Leistungen aus dem europäischen Ausland umsatzsteuerfrei zu beziehen. Wer nicht über diese internationale ID verfügt, hat einen finanziellen Nachteil. Die zu Unrecht gezahlte Umsatzsteuer kann – wenn überhaupt – nur in einem aufwändigen Verfahren zurückerstattet werden.</p>
<p><strong>Urteil</strong></p>
<p>Ein polnischer Fliesenleger hatte vor dem Bundesfinanzhof geklagt, weil das Finanzamt seine Tätigkeit nicht als Selbständigkeit anerkannt hatte. Mit dem Urteil in diesem Prozess wurde ein Grundrecht auf eine Steuernummer durch das Gericht formuliert. Die restriktive Vergabe der Steuernummern ist nicht mit der Berufsfreiheit des Artikels 12 des Grundgesetzes vereinbar. Für arbeitsmarktpolitische und ausländerrechtliche Fragen sind die Finanzämter nicht zu ständig.</p>
<p>Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Erteilung einer Steuernummer. Ein Anspruch besteht bereits dann, wenn der Antragssteller ernsthaft erklären kann, dass er eine freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit aufnehmen möchte. Nur in offensichtlichen Missbrauchsfällen darf die Steuernummer auf zukünftig verweigert werden.</p>
<p>Die ausführliche Urteilsbegründung kann <a href="http://www.bundesfinanzhof.de/entscheidungen/entscheidungen-online" target="_blank">hier</a> nachgelesen werden.</p>
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		<title>Frankfurter Gründerfonds</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Wer ein Unternehmen gründet, braucht Mut, ein gutes und nachhaltig angelegtes Konzept – und finanzielle Mittel. Das mögen bei vielen Gründungen vielleicht keine großen Summen sein, aber gerade diese notwendigen Kleinkredite stellen für Existenzgründern oft eine schwierige Hürde dar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein Unternehmen gründet, braucht Mut, ein gutes und nachhaltig angelegtes Konzept – und finanzielle Mittel. Das mögen bei vielen Gründungen vielleicht keine großen Summen sein, aber gerade diese notwendigen Kleinkredite stellen für Existenzgründern oft eine schwierige Hürde dar.<span id="more-1463"></span><br />
<strong><br />
Mikrokredite für Gründer </strong></p>
<p>Die meisten Banken und Kreditinstitute verdienen an sogenannten <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2009/09/28/mikrokredite-fur-existenzgrunder-selbststandige-und-unternehmer/" target="_blank">Mikrokrediten </a>nur wenig. Der Zeitaufwand für Beratung und Konzeptprüfung ist hoch, der Zinsertrag aber entsprechend gering. Daher haben sie relativ wenig Interesse an einer solchen Förderung. Doch Existenzgründer brauchen meist keinen Kredit ab 50.000 Euro aufwärts bzw. können ihn sich am Anfang schlichtweg nicht leisten. Was gebraucht wird, hält sich oftmals im Rahmen eines vierstelligen oder niedrigen fünfstelligen Bereich.</p>
<p>Der <a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=4615&amp;_ffmpar[_id_inhalt]=6895950" target="_blank">Frankfurter Gründerfonds</a> ist die Reaktion der<a href="http://www.frankfurt.de/" target="_blank"> Stadt Frankfurt</a> auf die steigende Nachfrage nach <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/02/15/existenzgrundung-mit-mikrokrediten/" target="_blank">Mikrokrediten </a>und dem noch mangelnden Angebot an Krediten zwischen 2.500 und 50.000 Euro. Der Frankfurter Gründerfonds will Existenzgründern und jungen Unternehmen, die bis zu drei Jahre am Markt sind und ihren Unternehmenssitz in Frankfurt haben, helfen, mittels Bereitstellung einer Bürgschaft leichter an solche Kleinkredite zu gelangen. Durch die Vorbereitung auf den Bürgschaftsantrag und das Bankgespräch sollen die Antragsteller auf ihrem Weg zum unternehmerischen Erfolg unterstützt werden. Mit dieser Infrastrukturmaßnahme soll das Gründungsgeschehen, insbesondere von Kleingründungen in der Stadt Frankfurt belebt und gefördert werden.</p>
<p><strong>Beratung und Prüfung</strong></p>
<p>Die Wirtschaftsförderung Frankfurt hat extra ein <a href="http://www.frankfurt-main.ihk.de/starthilfe_foerderung/mittelstandsfinanzierung/durchfuehrung/wegweiser/allgemein/gruenderfonds/index.html" target="_blank">Gründerfonds-Büro</a> eingerichtet. Hier können Existenzgründer und Jungunternehmer ihre Geschäftsidee und weitere Unterlagen – wie den Antrag auf eine <a href="http://www.bb-h.de/angebote/buergschaften/" target="_blank">Bürgschaft </a>der<a href="http://www.bb-h.de/" target="_blank"> Bürgschaftsbank Hessen</a> – zur Prüfung abgeben und erhalten eine kostenlose Beratung. Nach der Prüfung der eingereichten Konzepte, die auf einheitlichen Qualitätskriterien beruht, erhalten die Interessenten bei positivem Ergebnis eine Bürgschaftsempfehlung für die Bürgschaftsbank Hessen.</p>
<p>Im Anschluss daran prüft die Bürgschaftsbank Hessen ihrerseits das Konzept innerhalb kurzer Zeit und erteilt dann entsprechend eine Zusage. Bei der Zusage handelt es sich um eine Ausfallbürgschaft von 80 Prozent der Kreditsumme. Mit der Bürgschaft können die Existenzgründer und Jungunternehmer anschließend zu einer der sieben Partnerbanken gehen und einen Mikrokredit beantragen.</p>
<p><strong>Qualitätssicherung</strong></p>
<p>Die Mikrokreditnehmer müssen ihrerseits gewährleisten, vierteljährlich ihre Geschäftszahlen dem Gründerfonds-Büro vorzulegen. Ziel des Frankfurter Gründerfonds ist der erleichterte Zugang zu Mikrokrediten im Frankfurter Stadtgebiet. Da die Gelder der Frankfurter Gründerfonds aus Steuermitteln der Stadt Frankfurt stammen, können nur Existenzgründer und Unternehmer mit Sitz in Frankfurt am Main dieses spezielle Angebot in Anspruch nehmen. Für 2010 und 2011 wurden 750.000 Euro in den Haushalt der <a href="http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2556776" target="_blank">Wirtschaftsförderung </a>eingeplant. Diese Gelder stehen zur Finanzierung und Absicherung der Kredite des Gründerfonds zu Verfügung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schufa-Auskunft: Anfordern und korrigieren</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 07:00:43 +0000</pubDate>
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		<br />
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		<description><![CDATA[Existenzgründer, die ein Darlehen von ihrer Hausbank brauchen, müssen auch eine Schufa-Auskunft vorlegen. Die kreditgebende Bank möchte sich dadurch der Bonität und Zahlungsmoral des Gründers – wie auch von Privatleuten – vergewissern. Die Banken greifen nicht nur auf die Schufa zurück, sondern auch auf andere Auskunfteien und verlassen sich auf deren Angaben. Das kann allerdings zum Nachteil des Gründers gehen, wenn die Auskunft nicht korrekt ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Existenzgründer, die ein Darlehen von ihrer Hausbank brauchen, müssen auch eine Schufa-Auskunft vorlegen. Die kreditgebende Bank möchte sich dadurch der Bonität und Zahlungsmoral des Gründers – wie auch von Privatleuten – vergewissern. Die Banken greifen nicht nur auf die Schufa zurück, sondern auch auf andere Auskunfteien und verlassen sich auf deren Angaben. Das kann allerdings zum Nachteil des Gründers gehen, wenn die Auskunft nicht korrekt ist.<img src="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" mce_src="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" class="mceWPmore mceItemNoResize" title="Weiterlesen..."/></p>
<p><b>Scoringwert</b></p>
<p>Das sich die Banken auf die Auskunft der <a href="http://www.schufa.de/de/home/" mce_href="http://www.schufa.de/de/home/" target="_blank">Schufa </a>und anderer Auskunfteien verlassen, kann für Existenzgründer wie für Privatleute fatal sein. Laut einer <a href="http://www.bmelv.de/cae/servlet/contentblob/638114/publicationFile/36036/Scoring.pdf%29:" mce_href="http://www.bmelv.de/cae/servlet/contentblob/638114/publicationFile/36036/Scoring.pdf%29:" target="_blank">Studie </a>des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (<a href="http://www.bmelv.de/cln_154/DE/Startseite/startseite_node.html" mce_href="http://www.bmelv.de/cln_154/DE/Startseite/startseite_node.html" target="_blank">BMELV</a>) sind 45 Prozent aller Auskünfte der Schufa fehlerhaft. Auch die Angaben anderer Auskunfteien waren nicht immer korrekt. Die Schufa berechnet aus den vorhandenen Daten einen <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/02/12/scoring-wichtig-fur-den-mittelstand/" mce_href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/02/12/scoring-wichtig-fur-den-mittelstand/" target="_blank">Scoringwert</a>, der die Wahrscheinlichkeit&nbsp; für den Ausfall eines Darlehens wiederspiegelt. Das ganze wird vereinfacht durch eine Ampel dargestellt: Wer mit Rot gekennzeichnet ist, hat kaum eine Chance auf einen Kredit. Eine gelbe Markierung bedeutet, dass mit erhöhten Zuschlägen auf den Kredit zu rechnen ist. Wer Grün markiert wurde, wird keine Schwierigkeiten haben den gewünschten Kredit zu erhalten. Nachteil an dem Scoringverfahren ist, dass die Ermittlung der Werte nicht offen gelegt wird.</p>
<p><b>Auskunft anfordern</b></p>
<p>Unvollständige und unkorrekte Daten sowie eine undurchsichtige Ermittlung des <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/04/23/rating-bei-existenzgrundern/" mce_href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/04/23/rating-bei-existenzgrundern/" target="_blank">Scoringwertes </a>kann für Existenzgründer bereits das frühe Ende ihres Gründungsvorhabens bedeuten. Nicht wenige Menschen sind von dem negativen Ergebnis der Auskunfteien überrascht. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Daten liegt jedoch bei jedem selbst.</p>
<p>Um dieser persönlichen Verantwortung nachkommen zu können, müssen die Auskunfteien wie die Schufa einmal jährlich auf Antrag einen kostenlosen Auszug zur Verfügung stellen. Gründer sollten im vorhinein <a href="https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&amp;via=teaser." mce_href="https://www.meineschufa.de/index.php?site=11_3&amp;via=teaser." target="_blank">dieses Angebot</a> nutzen und persönliche Daten sowie sämtliche Eintragungen rechtzeitig kontrollieren, bevor sie bei der Bank ein Darlehen für ihre Existenzgründung oder eine Bürgschaft – etwa bei der <a href="http://www.bb-h.de/" mce_href="http://www.bb-h.de/">Bürgschaftsbank Hessen</a> – beantragen. In der Auskunft muss neben den bereits erwähnten persönlichen Daten und Eintragungen auch enthalten sein, wer und wann eine Auskunft über den Gründer eingeholt hat.</p>
<p>Die Datenübersicht erhält jeder Bürger gemäß § 34 Bundesdatenschutzgesetz (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__34.html" mce_href="http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__34.html" target="_blank">BDSG</a>) einmal im Jahr kostenlos. Im Gegensatz zur kostenpflichtigen Auskunft (18,50 Euro), ist die kostenlose Auskunft anders aufgebaut und ohne Wasserzeichen. Um sie zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Dazu reicht es das Bestellformular auszufüllen und mit einer Kopie des Personalausweises an die Schufa zu schicken. Nur die Datenübersicht ist kostenlos. Wer darüber hinaus Auskünfte einholen möchte, muss eine entsprechende Gebühr zahlen. Existenzgründer sollten ihre Privatadresse angeben, unter der sie gemeldet sind, da es bei Abweichungen zu Verzögerungen kommen kann. Außerdem sollten nur die notwendigen Angaben gemacht werden, da die Schufa jede weitere Information nutzt um ihren eigenen Datenbestand zu vervollständigen.</p>
<p><b>Fehler korrigieren</b></p>
<p>Entdeckt man in seiner Schufa-Auskunft falsche oder veraltete Daten, z.B. alte Handy-Verträge, längst beglichene Darlehensverträge oder nicht mehr existente Bankkonten, sollten diese berichtigt werden. Vollständige und korrekte Daten in einer Selbstauskunft verringert das Risiko bei einer Finanzierungsanfrage abgelehnt zu werden. Weitere Unterstützung erhalten Existenzgründer beim Anwalt oder – in der Phase vor der Gründung – auch bei den Verbraucherzentralen.</p>
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		</item>
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		<title>Gründerreport 2010 – Weniger Bürokratie wagen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte seinen Gründerreport 2010 vor. Darin schlägt er unter anderem konkrete Erleichterungen für Existenzgründer vor, wie etwa die Abschaffung der „Einnahmen-Überschussrechnung“ für Kleinunternehmer. Ohne Steuerberater wäre das Formular, so die Gründungsexperten des DIHK, kaum auszufüllen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellte seinen Gründerreport 2010 vor. Darin schlägt er unter anderem konkrete Erleichterungen für Existenzgründer vor, wie etwa die Abschaffung der Einnahmenüberschussrechnung für Kleinunternehmer. Ohne Steuerberater wäre das Formular, so die Gründungsexperten des DIHK, kaum auszufüllen.<span id="more-1412"></span></p>
<p><strong>Weniger Bürokratie wagen</strong></p>
<p>Neben der Abschaffung des Formulars <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einnahmen%C3%BCberschussrechnung" target="_blank">Einnahmenüberschussrechnung </a>für Kleinunternehmen, schlägt der <a href="http://www.dihk.de/" target="_blank">DIHK </a>auch vor, dass Existenzgründer künftig die Umsatzsteuervoranmeldung quartalsweise vornehmen können, statt wie bisher jeden Monat. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, höhere Betragsgrenzen festzulegen. Dadurch könnten mehr Existenzgründer am Anfang ihrer Selbständigkeit in den Genuss kommen, auf die monatlichen Abgaben zu verzichten.</p>
<p>Der <a href="http://www.dihk.de/inhalt/download/gruenderreport_2010.pdf" target="_blank">Gründerreport 2010</a> fordert die Kommunen auf, ihre Satzungen auf unverhältnismäßige Belastungen zu überprüfen und zu bereinigen. Als Beispiel wird angebracht, dass in einigen Großstädten unverhältnismäßige Gebühren für <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,481441,00.html" target="_blank">Parkplatzablöse </a>erhoben werden. Bei der Parkplatzablöse handelt es sich um einen Betrag den ein Existenzgründer und Unternehmer leisten muss, wenn sein Unternehmen nicht genügend Kundenparkplätze bereithalten kann. Summen von 10.000 Euro und mehr sind in einigen Großstädten Deutschlands keine Seltenheit.</p>
<p>Darüber hinaus fordert der DIHK, dass die lokalen IHK dazu berechtigt werden, rechtsgültige Gewerbeanzeigen von Gründern vornehmen zu dürfen. Damit soll die Gewerbeanmeldung für Gründer erleichtert werden und mit den umfangreichen Beratungsleistungen der IHK verbunden und aus einer Hand angeboten werden können.<br />
<strong><br />
Kritik an den Arbeitsagenturen</strong></p>
<p>Der DIHK übt deutlich Kritik an den <a href="http://www.arbeitsagentur.de/" target="_blank">Arbeitsagenturen</a>. Diese würden zu viele Gründungswillige zu den IHK schicken. Gemeint sind damit vor allem Langzeitarbeitslose, deren Businesspläne wenig tragfähig sind. Der Hintergrund der Kritik ist, dass wenn ein Sachbearbeiter der Arbeitsagentur Zweifel an einem Businesskonzept hat, der Antragsteller gewohnheitsmäßig zur IHK geschickt wird, um eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fachkundige_Stelle" target="_blank">fachkundige Stellungnahme</a> einzuholen. Daher sollten die Sachbearbeiter der Arbeitsagenturen und ARGEN besser geschult werden, um wenig erfolgversprechende Unternehmenskonzepte besser selbst auszusondern.</p>
<p>Ebenfalls kritisiert wird, dass manche Arbeitsagenturen Gründer zu den Industrie- und Handelskammern schicken, wenn es um die Verlängerung des <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2009/07/17/grundungszuschusseinstiegsgeld-%E2%80%93-was-die-arbeitsagentur-erwartet/" target="_blank">Gründungszuschusses </a>geht. Diese Praxis überrascht allerdings, weil die Verlängerung des <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2009/07/24/grundungszuschusseinstiegsgeld-%E2%80%93-was-die-arbeitsagentur-nicht-fordert/" target="_blank">Gründungszuschusses </a>nicht von einer fachkundigen Stellungnahme der Gründungsexperten der IHK abhängt. Auf der anderen Seite aber wirkt sich ein positives Gutachten auch positiv auf die Verlängerung der Förderung aus.</p>
<p>Vor Ablauf der Basisförderung ist allgemein ein guter Zeitpunkt, den Erfolg einer Existenzgründung zu überprüfen. Daraus können Überlegungen folgen, durch welche strategischen Änderungen der Gründer in Zukunft noch erfolgreicher sein kann. Der DIHK fordert, dass diese Entscheidung die Arbeitsagenturen und ARGEN lieber selbst treffen sollen statt noch eine weitere fachkundige Stellungnahmen einzuholen. Dadurch könnte ein beträchtlicher Teil der Bürokratie abgebaut werden, dem Existenzgründer und Selbständige vor allem Anfang ihrer Selbständigkeit ausgeliefert sind.</p>
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		</item>
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		<title>Skonto lohnt sich</title>
		<link>http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/08/13/skonto-lohnt-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Wird von einem Lieferanten ein Skonto-Abzug für eine schnelle Rechnungsbegleichung angeboten, sollte man zuschlagen. Skonto lohnt sich immer, nicht nur für Existenzgründer, Selbständige und Unternehmer. Auch Privatleute können vom Skonto profitieren und Geld sparen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird von einem Lieferanten ein Skonto-Abzug für eine schnelle Rechnungsbegleichung angeboten, sollte man zuschlagen. Skonto lohnt sich immer, nicht nur für Existenzgründer, Selbständige und Unternehmer. Auch Privatleute können vom Skonto profitieren und Geld sparen.<span id="more-1358"></span></p>
<p><strong>Skonto</strong></p>
<p>In unregelmäßigen Abständen geben wir an dieser Stelle immer wieder kleine Tipps rund um das Thema Buchhaltung für Existenzgründer und Selbständige. Wird auf einer Rechnung beispielsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skonto" target="_blank">Skonto </a>angeboten, sollte man dieses Bonus immer nutzen. Skonto-Angebote auf Rechnung können so oder so ähnlich aussehen: „Zahlbar innerhalb von 30 Tagen. Bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen 2 Prozent Skonto.“</p>
<p>Das bedeutet also, man kann den Betrag erst in 30 Tagen zahlen oder aber man zahlt zwei Prozent weniger, wenn der Betrag innerhalb von zehn Tagen gezahlt wird. Dadurch kann man 0,1 Prozent pro Tag vom Rechnungsbetrag sparen. Rechnet man das Skonto-Angebot auf ein Jahr hoch, entspricht dies einer Verzinsung von 36 Prozent. Angesichts so hoher Renditeaussichten kann es sich sogar lohnen, einen teuren Dispokredit bei seiner Hausbank aufzunehmen, natürlich immer abhängig von der Höhe der zu begleichenden Rechnung und dem möglichen eingeräumten Skonto.</p>
<p>Auch für Existenzgründer und Selbständige lohnt es sich Skonto anzubieten. Möchte man dies tun, muss man in seiner Rechnung auf das Skonto direkt hinweisen. Der Vorteil gerade für Existenzgründer ist, dass dringend benötigtes Kapital schnell zur Verfügung steht und man weitere Vorleistungen für Kunden oder Investitionen leisten kann.</p>
<p><strong>Wichtig</strong></p>
<p>Gut zu wissen ist, dass Skonto eine freiwillige Leistung ist. Das heißt, es gibt keine gesetzliche Pflicht einen solchen Rabatt einzuräumen. Sollte man auf seiner Rechnung kein Skonto ausgewiesen, der Kunde aber dennoch ein Skonto abgezogen haben, dann sollte man ihn in freundlicher Art und Weise darauf hinweisen, dass ein solcher Rabatt nicht vereinbart war. Der fehlende Betrag kann dann ohne weiteres nachgefordert werden.</p>
<p><strong>Achtung:</strong> Wenn man den fehlenden Betrag nicht zurückfordert, ist man zu einer Gutschrift über den abgezogenen Differenzbetrag verpflichtet. Diese Gutschrift wird für das Finanzamt benötigt, da sonst der volle Umsatzsteuerbetrag auf den in der Rechnung ausgewiesenen Betrag anfällt.</p>
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		<title>Gründungszuschuss retten</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Die Bundesagentur meldete Zweifel an, ob die von der Regierung beschlossenen Einsparungen bei den Arbeitsagenturen wirklich realisierbar sind. Geplant ist, dass die Arbeitsagenturen rund zwei Milliarden Euro dadurch einsparen sollen, dass aus Pflicht- nun Ermessensleistungen werden sollen. Später sollen sich die Einsparungen auf bis zu vier Milliarden erhöhen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesagentur meldete Zweifel an, ob die von der Regierung beschlossenen Einsparungen bei den Arbeitsagenturen wirklich realisierbar sind. Geplant ist, dass die Arbeitsagenturen rund zwei Milliarden Euro dadurch einsparen sollen, dass aus Pflicht- nun Ermessensleistungen werden sollen. Später sollen sich die Einsparungen auf bis zu vier Milliarden erhöhen. <span id="more-1400"></span><br />
<strong>Einsparungen</strong></p>
<p>Von dem 12,4 Milliarden Euro umfassenden Etat der<a href="http://www.arbeitsagentur.de/"> Bundesagentur für Arbeit</a> fließt ein Viertel in das Kurzarbeitergeld, dass in der Krise Massenentlassungen der Unternehmen verhindern sollte. Der zweitgrößte Ausgabenposten (2,3 Milliarden Euro) sind berufliche Rehabilitationsmaßnahmen. Dadurch sollen die beruflichen Fähigkeiten von u.a. behinderten Menschen verbessert werden. Wahrscheinlich werden in diesen beiden Posten so gut wie keine Einsparungen vorgenommen.</p>
<p>Es gilt als relativ sicher, dass die Bereiche Berufsbildung und Existenzgründungen ebenfalls von den Kürzungen ausgenommen sinbd. Laut dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank">Tagesspiegel </a>wird es wohl kaum zu gravierenden Kürzungen im Bereich des Gründungszuschusses kommen, der zur Zeit mit 1,6 Milliarden Euro im Etat der Bundesagentur für Arbeit zu Buche schlägt. Das eine Kürzung in diesem Bereich nicht sinnvoll wäre, bestätigt auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (<a href="http://www.diw.de/deutsch" target="_blank">DIW</a>). Demnach sind nämlich Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit viel erfolgreicher als man bisher allgemein angenommen hat.</p>
<p>Die Einsparungen erfolgen wahrscheinlich eher bei kleineren Posten wie Vermittlungsgutscheinen. Die Bundesregierung hofft, dass die größten Einsparungen durch die wieder anziehende Konjunktur geschaffen werden. Wenn die Wirtschaft wieder wächst, so das Kalkül, sinken die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld und Arbeitslosenunterstützung.</p>
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		<title>Freiräume schaffen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 07:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Nach wie vor ist für viele Mittelständler der Zugang zu Krediten erschwert. Durch Fremdkapital wird die Eigenkapitalquote der Unternehmen nach unten gedrückt, was sich meist negativ auf die Aufnahme neuer Kredite auswirken kann. Eine mögliche Lösung dieses Problems ist neben einer Bürgschaft, wie etwa von der Bürgschaftsbank Hessen, das Factoring.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach wie vor ist für viele Mittelständler der Zugang zu Krediten erschwert. Durch Fremdkapital wird die Eigenkapitalquote der Unternehmen nach unten gedrückt, was sich meist negativ auf die Aufnahme neuer Kredite auswirken kann. Eine mögliche Lösung dieses Problems ist neben einer Bürgschaft, wie etwa von der Bürgschaftsbank Hessen, das Factoring.<span id="more-1353"></span><br />
<strong><br />
Positive Aussichten</strong></p>
<p>Für die nächste Zeit signalisieren die Umfrageinstitute und Wirtschaftsexperten einen positiven Anstieg der Konjunktur. Für viele klein- und mittelständische Unternehmen wird es daher immer wichtiger an neues Kapital zu kommen. Die Auftragsbücher füllen sich allmählich wieder. Das bedeutet aber auch, dass die Unternehmen zunächst in Vorleistung gehen müssen.</p>
<p><a href="http://www.heller-bank.de/hellerbank/index.html" target="_blank">Finanzexperten </a>gehen daher davon aus, dass im Jahr 2010 die Unternehmensfinanzierung entsprechend hoch sein wird. Doch durch die langanhaltende Wirtschaftskrise ist bei vielen Mittelständler das Eigenkapitalpolster deutlich geschrumpft. Die Reserven sind nahezu aufgebraucht.</p>
<p><strong>Kreditzugang noch immer erschwert</strong></p>
<p>Für viele Mittelständler ist der Zugang zu Krediten immer noch <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/03/12/lage-zur-kapitalversorgung/" target="_blank">erschwert</a>. Durch eine <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2009/03/02/in-10-schritten-zum-burgschaftsantrag/" target="_blank">Bürgschaft</a>, wie etwa der <a href="http://www.bb-h.de/">Bürgschaftsbank Hessen</a>, können Unternehmen die benötigten Sicherheiten erhalten, die sie für die Aufnahme neuer Kredite brauchen. Eine andere Möglichkeit der Finanzierung ist das <a href="http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/05/28/factoring/" target="_blank">Factoring</a>.</p>
<p><strong>Factoring</strong></p>
<p>Beim Factoring kauft der so genannte Factor die Forderungen des Unternehmens auf. Der Factor übernimmt in der Regel auch das Mahn- und Inkassowesen. Er zahlt meist zwischen 80 und 90 Prozent der Forderung sofort an das Unternehmen. Der Rest wird nach dem Eingang der Forderung an das Unternehmen ausgezahlt. Die Factoring-Gebühren liegen zwischen 0,5 und zwei Prozent des Jahresumsatzes des Kunden. Das heißt, die Zinsen des Factors liegen in der Regel leicht unter den marktüblichen Zinsen für einen Kontokorrentkredit.</p>
<p>Der Vorteil für die Unternehmen ist, dass sie durch Factoring schnell zu Liquidität kommen. Dadurch verbessert sich ihr Firmenrating, was sich wiederum positiv auf die Kreditbeschaffung auswirkt. Ein Verkauf der Forderungen an einen Factor verkürzt die Bilanz des Unternehmens und erhöht die Eigenkapitalquote. Bonität, Rendite und Ertragskraft des Unternehmens verbessern sich deutlich, da weder ein Wertberechtigungs- noch ein Abschreibungsbedarf besteht. Durch den Verkauf der Forderung erhält das Unternehmen dringend benötigte liquide Mittel für die Beschaffung von Waren und Gütern bei ihren Lieferanten. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil des Factorings ist, dass der Ausfall einer Forderung durch den Factor abgesichert ist. Mit dem Verkauf der Forderung geht auch das Ausfallrisiko der Forderung an den Factor über.</p>
<p><strong>Breite Finanzierungsgrundlage</strong></p>
<p>Für Unternehmer aber auch Selbständige und Existenzgründer ist es wichtig, dass sie ihre Finanzierung eine breite Basis stellen. Vor allem vor dem Hintergrund der Zahlungsmoral einiger Kunden oder dem Ausfall von Forderungen, sollte sich die Finanzierung nicht nur auf ein Instrument konzentrieren.</p>
<p>Als Ergänzung zum klassischen Kredit bieten sich neben Factoring auch Instrumente wie Leasing, Mezzanine, Venture Capital oder Privat Equity an. Seit einigen Jahren erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit und sind gut geeignet die Finanzierung auf eine möglichst breite Grundlage zu stellen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>20 Prozent Zuwachs bei Bürgschaften für Gründungsvorhaben</title>
		<link>http://www.buergschaft-ohne-bank.de/index.php/2010/08/02/20-prozent-zuwachs-bei-burgschaften-fur-grundungsvorhaben/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>JK</dc:creator>
		<br />
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		<description><![CDATA[Die deutschen Bürgschaftsbanken förderten im 1. Halbjahr 2010 fast 1.600 Gründungsvorhaben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Bürgschaftsbanken förderten im 1. Halbjahr 2010 fast 1.600 Gründungsvorhaben.<span id="more-1432"></span></p>
<p>Bundesweit begleiteten die Bürgschaftsbanken im 1. Halbjahr 2010 fast 20 Prozent mehr Existenzgründungen und Übernahmen als im Vorjahreszeitraum. Das durch Bürgschaften als Ersatz fehlender Sicherheiten ermöglichte Kreditvolumen stieg um rund 6 Prozent auf knapp 233 Millionen Euro an.</p>
<p>Waltraud Wolf, Vorsitzende des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken, unterstreicht:</p>
<p><em>„Die Entwicklung im Bereich der begleiteten Gründungsvorhaben ist besonders erfreulich ist. Trotz der Wirtschaftskrise wagten viele mutige Menschen mit unserer Unterstützung den Sprung in die Selbstständigkeit.“</em></p>
<p><strong>Zuwachs bei Bürgschaften</strong></p>
<p>Insgesamt konnten die Bürgschaftsbanken in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 4.161 kleinen und mittleren Unternehmen und Freien Berufen erfolgreich den Zugang zu Finanzierungen ermöglichen. Das ist ein Plus von fast 20 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2009.</p>
<p>Damit haben die deutschen Bürgschaftsbanken im 1. Halbjahr 2010 so viele Bürgschaften vergeben, wie nie zuvor. Das damit abgesicherte Kredit- und Beteiligungsvolumen stieg um 11,9 Prozent auf 883,6 Millionen Euro. Das Bürgschafts- und Garantievolumen legte insgesamt um 14,1 Prozent auf 619,6 Millionen Euro zu. Gleichzeitig sanken die Ausfälle bei bundesweiter Betrachtung in der Anzahl um 9 Prozent und im Volumen sogar um 12 Prozent.<br />
<strong><br />
Entwicklung der BBH</strong></p>
<p>Aufgrund des überdurchschnittlichen Zuwachses und der Erholung der hessischen Wirtschaft steht die <a href="http://www.bb-h.de/">Bürgschaftsbank Hessen</a> zum Stichtag am 30.06.2010 auf Platz 8 unter den 18 Deutschen Bürgschaftsbanken.</p>
<p><strong>Über die Bürgschaftsbanken </strong></p>
<p>Die 18 Bürgschaftsbanken und Beteiligungsgarantiegesellschaften in den einzelnen Bundesländern sind im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. (<a href="http://www.vdb-info.de/" target="_blank">VDB</a>) zusammengeschlossen. Bürgschaftsbanken unterstützen gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe bei der Kredit- oder Beteiligungsfinanzierung. Sie ersetzen fehlende bankübliche Sicherheiten bei tragfähigen Finanzierungsvorhaben von KMU. Die von ihnen als Wirtschaftsförderer seit über 60 Jahren übernommenen Bürgschaften sind vollwertige Sicherheiten für alle Hausbanken.</p>
<p>2009 sicherten die deutschen Bürgschaftsbanken rund 8.000 Finanzierungsvorhaben ab. Das übernommene Bürgschafts- und Garantievolumen lag bei rund 1,3 Milliarden. Euro. Damit wurden Kredite und Beteiligungen über 1,8 Milliarden Euro abgesichert.</p>
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